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AUSSTELLUNG

29.01.2010 - 28.02.2010

Dieter Weißenberger
Oxygen (Fotografie)

Vernissage am Freitag, den 29. Januar 2010, um 19 Uhr

Die aktuelle Ausstellung des Freiburger Künstlers Dieter Weißenberger zeigt großformatige Fotografien, die im letzten Jahr entstanden sind. In den weitläufigen Hallen einer Möbelfabrik mit ihren vielfältigen Produktionsbereichen fand er achtlos liegen oder stehen gelassene Gegenstände, die sich in ihrem ungekünstelten Dasein in Stilleben der Arbeit verwandeln - oder eher des Müßiggangs der Arbeitspause. Ihnen wohnt eine Ästhetik des Alltäglichen inne, die aber nur von außerhalb wahrgenommen wird. Diese Distanz lässt neue Verbindungen erkennen, die normalerweise als gewöhnlich und unspektakulär übersehen werden.

Die Fotografien liefern keine dokumentarischen Beweisstücke. Nicht ein So-war-es, obwohl das Blitzlicht, die Schlagschatten, die Grobkörnigkeit diesen Eindruck erwecken könnten. Vielmehr sind die Fotografien der Versuch, die Atmosphäre eines Ortes, einer räumlichen Situation, eines Gegenstandes einzufangen und deren magisches und poetisches Potenzial freizulegen. Sie spielen mit bildnerischen Strategien und zitieren mit einem Augenzwinkern die Kunstgeschichte der Moderne. Sie zeigen die Welt der Dinge als Rätsel und Faszinosum, die das Auge zu lustvollem Sehen verführen und den Geist animieren, mit detektivischem Spürsinn die Geschichten in den Bildern zu entschlüsseln.

Kunstgespräch zur Finissage: Sonntag, 28. Februar 2010, 14 Uhr

Öffnungszeiten der Galerie: Samstag und Sonntag 11-15 Uhr




Das sagt die Presse:

Weißenberger bildet seine Eindrücke nicht einfach ab, er spielt mit Bildausschnitt und Farbe, fügt teilweise zwei oder drei Fotos zu einer Arbeit zusammen. Aus scheinbar belanglosen Schlaglichtern der Arbeitswelt entstehen so poetische, manchmal rätselhafte Sinnbilder, die manchmal fast an abstrakte Malerei erinnern. (...) Immer wieder begegnet das Auge einer farblichen Verfremdung, bei der Rottöne überwiegen. Weißenberger bespielt die Galerie zurückhaltend, zeigt gerade einmal 14 Arbeiten, die sehr viel Raum erhalten. Er verhindert so eine Übersättigung oder Ablenkung des Auges, verleiht den einzelnen Bildkompositionen eine ganz eigene Würde.

Lahrer Zeitung, 3.2.2010



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