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AUSSTELLUNG

11.01.2018 - 24.02.2018

Gerhard Daum
Konstruktivismus mathematisch-experimentell

Vernissage: Donnerstag, 11. Januar 2018, 19 Uhr

Gerhard Daum widmet sich intensiv der mathematisch ausgerichteten konstruktiven Kunst. Die Visualisierung von Strukturen, auch solcher die es in der Realität gar nicht geben kann, sind Gegenstand seiner Bildkonstruktionen. Sein künstlerisches Schaffen wird begleitet von einer intensiven Auseinandersetzung mit perspektivischen Konstruktionen, den Grafiken des holländischen Künstlers M. C. Escher und der Proportionslehre des Goldenen Schnitts.

Am Anfang seiner typischen Arbeitsweise steht meist eine elementare Form der Euklidischen Geometrie, wie das Dreieck, Viereck, Fünfeck, Sechseck oder ein Raumkörper, die er auch miteinander verschachtelt. Er nennt sie Grundelemente. Starre Proportionen der Geometrie werden herausgelöst und künstlerisch verfremdet. Durch eine besondere Anordnung von Geraden und Kreissegmenten auf den vorgegebenen Grundelementen entstehen komplexe Formen in virtuellen Räumen. Das Wechselspiel von künstlerisch-intuitiver Konstruktion und mathematischer Absicherung ist das Spannungsfeld, in dem er sich bewegt.

Öffnungszeiten der Galerie mit Anwesenheit des Künstlers:
Samstag und Sonntag 11-17 Uhr, Dienstag und Donnerstag 15-19 Uhr




Das sagt die Presse:

„Es ist eine ungewöhnliche Ausstellung, mit der Gerhard Daum … die kleine Produzentengalerie des Vereins in der Lahrer Obertorstraße bespielt. Seine Tusche-Zeichnungen sind mit Lineal, Winkelmesser und Zirkel konstruiert, fast alle schwarz-weiß, alle im gleichen Format. Strenger Konstruktivismus im Wortsinn, aber gehört ein solches Arbeiten auch künstlerisch zum Konstruktivismus? Oder ist es Mathematik? Technisches Zeichnen? (…) Dass Daum seine Bilder seit den 1970er-Jahren chronologisch durchnummeriert, zeigt, wie strukturiert er sein zeichnerisches Hobby von Anfang an betrachtet. (…) Was ist Perfektion, was ist Vollkommenheit? Diese und andere Fragen können die Besucher mit dem Künstler selbst diskutieren, denn er wird zu den – eigens erweiterten – Öffnungszeiten der Galerie immer anwesend sein.“

Juliana Eiland-Jung in der Badischen Zeitung vom 15. Januar 2018



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