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08.08.2019 - 30.09.2019

Jessika Petracarro-Göertsches und Silke Rath
Neobiota

Vernissage: Donnerstag, 8. August 2019, 19 Uhr

Welche Faszination von Pflanzen ausgeht und wie einzigartig die natürliche Ästhetik ist, zeigt sich gleich in einer Bodeninstallation im ersten Ausstellungsraum: Die im Workshop „Langlebiger Lotus“ entstandenen gefalteten und mit Prosa beschrifteten Blüten von Silke Rath, Jessica Petraccaro-Goertsches (alias JPG) und KünstlerInnen des Kunstvereins L'ART POUR LAHR vereinen Brutalität und Schönheit der Natur.

So unschuldig die Motive der beiden Künstlerinnen auf den ersten Blick erscheinen, umso betroffener machen die Kunstdrucke, ist erst einmal der Ausstellungstitel decodiert: "Neobiota" zitiert einen biologischen Begriff, der ehemals nicht einheimische Organismen in ein Gebiet ansiedelt (mit oder ohne menschliches Eingreifen). An Gebirgsketten oder beispielsweise auch an Seen ändern sich mit Hilfe des Menschen natürliche Verbreitungsgrenzen.

Im Kontext des menschlichen Eingreifens und Neubesiedelns von gewöhnlichen Weltansichten, transportieren die Arbeiten eine brisante soziale und politische Komponente: Denn nicht nur das Sterben der Arten ist derzeit leider hoch aktuell, auch die Frage des menschlichen Eingriffs, wo wer wann neu besiedeln kann birgt eine traurige Aktualität.

„Neobiota“ ist die erste Einzelausstellung, in der die beiden Künstlerinnen ihre „Besiedlungen“ ausstellen. Zuvor waren wenige Arbeiten der „Wasser“-Serie in einer Wettbewerbsausstellung der Marburger Stadtwerke sowie in einer Gemeinschaftsausstellung im Münchner Kulturzentrum UBO 9 zu sehen.

Finissage mit Künstlergespräch: 30. September 2019, 19 Uhr
(s. Aktuelles)

Öffnungszeiten der Galerie:

Donnerstag 17 - 19 Uhr und Samstag 11 - 15 Uhr
In den Sommerferien ist die Galerie samstags von 11 - 13 Uhr geöffnet.
Am Samstag, 10. August 2019, sind die Künstlerinnen anwesend.




Das sagt die Presse:

„Mehr als verblüfft wurden die Betrachter beim Rundgang durch die Ausstellungsräume, wenn sie aus dem Mund der Künstlerin Jessica Petraccaro-Goertsches erfuhren, welche eigentlich banalen Alltagsgegenstände aus dem richtigen Blickwinkel professionell fotografiert zu Motiven für Kunst werden können: der Boden eines Treppenhauses etwa; eine von der Witterung mit Patina belegte, grob verputzte Außenwand; das in unterschiedlich intensiven Schattierungen leuchtende Blatt einer riesigen Bananenstaude.

Mit ihren filigran getupften oder gestrichelten grafischen Elementen, die wie eigenartige Wesen durch die Bildfläche schweben, haucht Silke Rath zum Beispiel einem grünen Unterwasser-Szenario bewegtes Leben ein. An diesem Objekt wird besonders deutlich, was die Künstlerinnen mit dem Arbeitstitel Neobiota ausdrücken möchten, einem Begriff aus der Biologie, der die Situation bezeichnet, in der ehemals nicht einheimische Organismen in einem Gebiet angesiedelt werden. Fazit: inspirierende Ausstellung, perfekt für den kurzen Besuch nach dem Stadtbummel.“

Ulrike Le Bras in der Badischen Zeitung vom 10. August 2019



Vorschau

Rückblick


Rath/JPG, o.T. (aus der Serie „Wasser“), Kunstdruck/Hahnemühle PhotoRag (Ed. 5),
84 x 59,4 cm, Tegernsee/Hamburg 2018,
Courtesy of the artists



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