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AUSSTELLUNG

24.11.2022 - 07.01.2023

K√ľnstler*innen der Galerie
Es ist was es ist - Ein k√ľnstlerisches Experiment

Vernissage: Donnerstag, 24. November 2022, 19 Uhr

Was wäre, wenn einmal versucht wird, Kontrollmechanismen bei der Produktion von Kunst außen vor zu lassen und in einem Experiment einzig den künstlerischen Flow, den kreativen Prozess ins Zentrum zu stellen? Kunst als eigen-ständige Energieform, Kunstschaffen als reines, unverfälschtes Produkt des spielerischen, lustvollen und gedanklich möglichst unkontrollierten Tuns.

Oft wird von Künstlern erwartet, dass ihre Kunst gefällt, dass sie die Erwartungen eines Marktes erfüllen, dass sie eine wieder erkennbare Handschrift entwickeln und ein bestimmtes Genre immer weiter bedienen. Wenn Künstler diesen Erwartungen folgen, nehmen sie nicht mehr wahr, dass sie sich selbst beschneiden, sich eingrenzen und längst nicht mehr aus der großen Fülle ihres inneren Reservoirs schöpfen. Kunst kann und darf mehr.

Bei dieser Ausstellung geht es um den künstlerischen Schaffensprozess, den schöpferischen Moment als solchen und nicht um das Ergebnis – losgelöst von den Erwartungen der Betrachter, Verkaufserfolgen und persönlichem künstlerischem Renommee.

Einziger gemeinsamer Nenner für die Ausstellenden waren alte Holztableaus, Einlegeböden aus einer Fabrikauflösung, die von den Künstlerinnen und Künstlern frei gestaltet werden konnten.  Die Werke werden in dieser Ausstellung anonym präsentiert und zu einem Einheitspreis von 250 € zum Verkauf angeboten.

Die 21 Ausstellenden sind: Marion Bekker, Gudrun Bertsche, Annette Birnbaum, Ina Breig-Köchling, Klaus Burth, Cornelia Chevalier, Barbara Heer, Dorothea Jöster, Sibylle Krastel-Dibbern, Peter Link, Dorothea Panhuyzen, Doris Rabung, Dagmar Rasper, Inge Reuter-Eck, Cindi Ringwald, Roland Schäfer, Sigrid Schäfer, Regine Staudenmeyer-Türck, Cristofero Tengattini, Johann Türck, Dieter Weißenberger


Finissage: Samstag, 7. Januar 2023, 14 Uhr

Öffnungszeiten der Galerie:
Donnerstag 17-19 Uhr und Samstag 11-15 Uhr
Hl. Abend und Silvester geschlossen




Das sagt die Presse:

„Einen einerseits spielerischen, andererseits fast kunstphilosophischen Ansatz hat die Gemeinschaftsausstellung der Produzenten-Galerie L’art pour Lahr (…) Namensschilder oder Bildtitel suchen die zahlreichen Besucher vergebens, auch eine Werkliste liegt nicht aus. Verwirrung allenthalben, aber auch eine gewisse schelmische Freude bei den Kunstschaffenden, die das Publikum beim Rätselraten beobachten. Die Kunst spielt Versteck, und das hat Folgen für Produzenten und Rezipienten. Denn das künstlerische Experiment stellt von vornherein die Frage in den Mittelpunkt, wie frei beide Seiten von äußeren Erwartungen, inneren Kontrollmechanismen und Routinen sind.

(…) Naivität oder Ursprünglichkeit können nicht rückwirkend hergestellt werden. Dass das Projekt sie aber bewusst reflektiert, ist ein nicht zu unterschätzender Wert an sich. Außerdem macht es einfach Spaß, durch die Ausstellung zu gehen und zu überlegen, wer hinter dem einen oder anderen Objekt steckt. Verstellt sich jemand? Führt ein Werk bewusst in die Irre? Kann jemand, der seit Jahrzehnten eine Handschrift entwickelt hat, überhaupt noch ausbrechen aus der eigenen Gedanken- und Gestaltungswelt? Und was würde das über das bisherige Schaffen verraten?

Der Ausstellung tut der Reiz des Unbekannten gut und die formale Stringenz der Objekte, die alle in Holzkästen aus der 2017 aufgelösten Lahrer Traditionsfirma Skrebba eingefügt sind. Das immer gleiche rechteckige Format, der schmale Rahmen und die sichtbaren Alterungsspuren haben die Künstlerinnen und Künstler inspiriert zu Objekten und malerischen Umgestaltungen, die minimalistisch sein können oder überbordend. Manches Werk ist für die Stammgäste der Galerie schnell einer Künstlerin, einem Künstler zuzuordnen, anderes wirft Fragen auf.“

Juliana Eiland-Jung in der Badischen Zeitung vom 28. November 2022



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