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AUSSTELLUNG

06.05.2011 - 05.06.2011

Marion Bekker
Räume

Vernissage: Freitag, 6. Mai 2011, um 19 Uhr

Die neuen Bilder zum Thema „Räume“ entstanden in den letzten beiden Jahren. Sie zeigen interessante Einblicke, Ausblicke, Durchblicke und lassen die Wände immer wieder neu erscheinen. Durch die unterschiedliche Anordnung der Raumelemente entstehen neue Orte. Teilweise sind die räumlichen Gebilde frei konzipiert, dann miteinander verkettet oder teilweise verschmolzen. Dadurch erhält der Raum einen neuen Inhalt.

Auf handelnde Personen wurde verzichtet. Die Reduktion geht aber noch weiter: So findet man in den Bildern z.B. auch keine Möbel, so lenkt nichts ab. Das, was bleibt, sind leere Räume. Es bleiben Wände, die den Blick behindern, Türen, die Durchblicke freigeben, Flure, die teilweise durch Wände wieder verstellt werden, Raumwinkel, Raumfluchten begrenzt und ins Unendliche weisend. Die Räume sind leer. Es geschieht nichts Spannendes, nichts charakterisiert die darin befindlichen Menschen. Nur der Raum ist da – wie ein Lebensraum.

Die ständige Konfrontation mit einer Baustelle in meiner unmittelbaren Umgebung lies mich zum Zeuge des Werdens und Wachsens, der ständigen Veränderungen werden. Die Betonelemente wirkten abweisend und gleichzeitig spannend mit den vielen Einblicken, Verschachtelungen, Durchblicken – immer neue Sichtweisen entstanden. Diese Elemente ließen aber auch Rückblicke zu. Der Wunsch entstand, in den Zeiträumen des eigenen Lebens vor und zurückzublicken. Sein eigenes Dasein sich als Raum vorzustellen bzw. verschiedener Räume. Beim Durchschreiten füllt man die Räume mit Leben und Atmosphäre. Es entsteht ein Balanceakt zwischen Leere und Leben.

Kunstgespräch:  Sonntag, 22. Mai 2011, 15 Uhr zur Kaffeezeit

Öffnungszeiten der Galerie:
Samstag 11-15 Uhr, Sonntag 11-13 und 15-17 Uhr sowie gern nach telefonischer Absprache unter Tel. 01 76 96 01 53 21




Das sagt die Presse:

"Als gelungenen Kunstgriff kann man die Wahl der Örtlichkeit bezeichnen, denn selten findet der Betrachter so eine Stimmigkeit zwischen Motiven auf der Leinwand und den räumlichen Gegebenheiten. Nüchternes Weiß, ein ungeschminkter Blick auf die Haustechnik des Gebäudes oberhalb des Alten Lahrer Rathauses – so präsentiert sich die Galerie und lockt den Besucher nach der ersten Verwunderung über die zunächst relativ bescheiden wirkenden Ausstellungsräume, zu sehen, was sich hinter der nächsten Raumecke oder dem nächsten Türrahmen versteckt.

Ebenso spannend ist der Einstieg in die Zeichnungen und Gemälde von Marion Bekker. Was zunächst aus der Entfernung wie eine architektonische Einteilung von Oberflächen in wenig ansprechenden Farben wirkt, entpuppt sich beim näheren Betrachten als bewegte Auseinandersetzung mit dem Thema "Räume"."

Badische Zeitung, 13. Mai 2011



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