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AUSSTELLUNG

09.01.2014 - 08.02.2014

Heinz Kneile
Urlauber-innen - Mehrfarbenserigrafien, Farbcollagen

Vernissage: Donnerstag, den 9. Januar 2014, 19 Uhr

Schon im Mai zieht es viele Rentner, vor allem aus Großbritannien auf die Ferieninsel Menorca. Sie werden in Busse verladen und über die Insel verteilt, besonders in den Inselwesten. Angekommen füllen sie tagsüber die Sonnenterrassen, indem sie bequem in Korbschaukelstühlen sitzen, sich möglichst wenig bewegen, dabei lesen, schreiben, schlafen oder sich unterhalten, bis es Zeit wird, zum Dinner zu gehen. Schon eine halbe Stunde vor der Restaurantöffnung stehen sie ordentlich englisch in der Schlange, um hinein zu dringen, den bevorzugten Platz zu erobern und dann das Büffet zu stürmen.

Solches Schlaraffenleben – vermutlich nur eine Variante des alltäglichen Daseins auch übers Jahr – schafft natürlich Menschen auch mit Gehschwierigkeiten und Medikamentenpflicht. Die dadurch geförderten „englischen Pfunde“ sind nicht verwunderlich, womit der thematische Inhalt gegeben war, aus dem Heinz Kneile für die ausgestellte Serie von Farbserigrafien und Schablonencollagen seine Motive destilliert hat. Seine Skizzen mussten nur noch in möglichst wenige Farbflächen umgesetzt werden.

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend und gibt gerne Auskunft über seine bildnerischen Verfahren.

Öffnungszeiten der Galerie:
Donnerstag 17-19 Uhr und Samstag 11-15 Uhr




Das sagt die Presse:

"Ein Hauch von Sommerurlaub schwebt derzeit durch die Galerie der Künstlergruppe L‘art pour Lahr in der Obertorstraße. (…) In origineller Weise gelingt es Kneile, die menorquinisch-südlichen Lichtverhältnisse farblich umzusetzen, weiß steht für das grelle Sonnenlicht. Zudem wählt er für die Darstellung der durchweg korpulenten UrlauberInnen gerne die Blickperspektive von schräg oben, den Beobachterblick einnehmend, der selbst nicht erkannt werden will. So sitzen sie nichts von Beobachtung ahnend, einfach Siesta haltend, lesend oder wie hingegossen und sonnenbadend in ihren Liegestühlen und Sesseln oder auch am Tisch. Die Perspektive macht die Arbeiten, die durchweg einen erzählerischen, situativen Charakter haben, interessant im Anblick. (…) Eine heitere Ausstellung."

Susanne Ramm-Weber in der Badischen Zeitung vom 13. Januar 2014



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